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Essverhalten & Essstörungen

Die Übergänge zwischen einem auffälligen Essverhalten und einer manifesten Essstörung sind oftmals fließend. Je früher Unterstützung angeboten werden kann, desto erfolgreicher ist der Weg zurück in ein gesundes Verhältnis zum Essen

Apfelkisten

Ein pathologisches Essverhalten entwickelt sich meist bereits im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter. Familienangehörige und Freunde sind oftmals machtlos die Sichtweise des Betroffenen zu verändern.

Therapieplätze bei Psychotherapeuten sind in Deutschland aktuell leider rar und die Wartezeiten lang, dabei ist es wichtig, schnell zu handeln und die richtige Unterstützung zu bieten. Denn Essstörungen gehören durch das Risiko der Chronifizierung und den assoziierten physischen und psychischen Folgen, zu den gefährlichsten Krankheitsbildern.

Als die drei Hauptformen der Essstörung werden nach aktuellen Leitlinien unterschieden:

  • Anorexie

  • Bulimie 

  • Binge-Eating

Auch wenn nicht direkt alle Kriterien erfüllt werden, kann sich das Essverhalten schnell in eine der drei Richtungen entwickeln oder bspw. von einer Anorexie in eine Bulimie umschlagen.

Ich habe während meiner ärztlichen Ausbildung zahlreiche Erfahrungen in der Psychosomatik Schwerpunkt Essstörungen sammeln können. Zudem war ich im Jahr 2020 vier Monate lang in der weltweit bedeutendsten Klinik für Essstörungen (Schönklinik für Psychosomatik Prien am Chiemsee) stationär praktisch tätig, sowohl in Einzel- als auch Gruppentherapien.

Ich biete meinen Patienten verhaltenstherapeutische Beratung, um das Essverhalten wieder zu normalisieren, die Körperwahrnehmung positiv zu verändern, und ungesunde fixierte Verhaltensmuster aufzuarbeiten und durch neue, intuitive zu ersetzen.

Ich stehe den Betroffenen (Jugendlichen & Erwachsenen) in regelmäßigen Terminen als Mentorin und Ärztin mit viel Empathie, individuellen Lösungsansätzen, Geduld und der nötigen Führung zur Seite. Je nach Schwere der Erkrankung kann so die Zeit bis zu einer ambulanten oder stationären Psychotherapie überbrückt werden, im besten Fall wird dieser nicht mehr notwendig sein.

Gleichzeitig kann ich aus ärztlicher Sicht eine Mangelernährung meiner Patienten abklären und rechtzeitig ausgleichen. Dementsprechend biete ich ein ganzheitliches Konzept, welches psychologische und physiologische Aspekte berücksichtigt.

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